Matchbericht FCG-FC Riedholz 4-3
Wie bereits in den ersten beiden Spielen des FC Grenchen dauerte es nicht lange bis es gefährlich wurde. Schon in der 3. Minute näherte sich die Elf von Ceccon dem Führungstreffer. Vier Minuten später wurde es nach einem langen Ball von Beutler auf Mitrovic das erste Mal gefährlich. Nach 9 Minuten übten die Grenchner erneut Druck aus und so missglückte einem Riedholzer Verteidiger der Befeiumgsschlag. Der Ball landete im Tor. Die Riedholzer reagierten sofort und kamen nach einem Flachpass zur Mitte über Captain Horn zum Ausgleich. Wieder dauerte es nicht lange bis zur nächsten Reaktion, diesmal waren es die Grenchner, welche nach der Hereingabe von Conde über Mbemba erneut in Führung gingen. 13 Minuten, 3 Tore so kann es weitergehen, oder? Ja, und so ging es auch weiter. In der 18. Minute wurde der nächste Angriff der Gäste lanciert und nach dem Abschluss von Schär klingelte es wieder im Grenchner Tor. Das verrückte Spiel in Grenchen nahm jetzt so richtig Fahrt auf. In der 23. Minute gingen die in schwarz spielenden Gäste mit 2-3 in Führung. Obwohl die Riedholzer führten, waren es die Gastgeber, welche das Spiel gestalteten. Dies wurde dann 2 Minuten später auch belohnt. Mitrovic trug sich mit seinem Treffer zum 3-3 auch noch in der Torschützenliste ein. Nach den 6 Toren in den ersten 25 Minuten flachte die Partie etwas ab. Erst in der 49. Minute wurde es nochmals gefährlich als Mbemba den Pfosten traf. Nun bereitete sich bei den Uhrenstädtern augenscheinlich Nervosität aus. In einigen Situationen suchten sie zwar das Tor, aber entweder fehlten die Anspielstationen oder ein einfacher Fehler schlich sich ein. So mussten sich die Grenchner trotz deutlichem Chancenplus bis in die 85. Minute gedulden. Dann nämlich netzte der eingewechselte Youngster Agrin Catak unten links zum späten Tor ein. In der Nachspielzeit hatte Zayas aus der Distanz noch die Entscheidung auf dem Fuss, doch er schoss über das Gehäuse. Der FCG gewann verdient, jedoch war es spielerisch nicht mehr so überzeugend wie in den ersten beiden Spielen.
Bericht: Nevio Amgwerd